Dienstag, 7. Juni 2016

Rezension: Tanja Bern „Distant Shore – Gold der Dünen“


Cover: KopfKino Verlag/Tanja Bern
Es ist wieder Zeit zum Träumen: Man schlägt die erste Seite auf und schon sieht man die smaragdgrüne Landschaft, Dünen und Wellen. Schmeckt Meersalz auf den Lippen und fühlt den Wind durch die Haare tanzen. Irland – ein mystischer Ort und Schauplatz der Novelle „Distant Shore“ von Tanja Bern. „Gold der Dünen“ heißt der zweite Teil der Trilogie. Ein verheißungsvoller Titel, dem der Inhalt des Werkes gerecht wird.

Rückblick Teil 1: Bens Zwillingsschwester Kristin starb an Krebs. Ihr letzter Wunsch war, dass Ben an ihrer Stelle ihr geliebtes Irland besucht. Dabei lernte er die geheimnisvolle Hanna kennen und nach und nach kommen sich beide näher. (Link zur Rezension)

Im zweiten Teil der Geschichte kehrt Ben auf die grüne Insel zurück. Er ist fest entschlossen, seiner Heimat Deutschland endgültig den Rücken zu kehren, um in Irland ein neues Leben zu beginnen. Familie und Freunde sind wenig begeistert. Sie meinen, er laufe vor seinem Schmerz nur davon. Wenn sie wüssten! Als dann eine alte Freundin Ben nach Irland hinterher reist, muss der junge Mann eine Entscheidung treffen.

Tanja Bern hat die Begabung, mit ihren Worten wunderschöne Bilder zu malen. Sie haucht ihren Protagonisten Leben ein und gibt ihnen in dieser kurzen Novelle genug Raum, sich weiter zu entwickeln. In ihrer Romance geht es um Liebe und Trauer, Zweifel und Hoffnung. Diese Gefühle werden mit jeder Zeile greifbarer. Bens innerer Kampf, Hannas Ängste und Befürchtungen – Emotionen, die aufwühlen. Man fühlt mit den beiden und hofft, dass alles gut wird.

„Distant Shore“ ist ein wunderbarer Lesegenuss für Fans romantischer Geschichten. Der bilderreiche, gefühlvolle Schreibstil der Autorin lässt einen schnell in die Welt von Ben und Hanna abtauchen. Und die Bilder bleiben noch eine Weile als Tagtraum an einem haften.

Tanja Bern
„Distant Shore – Gold der Dünen“
KopfKino Verlag Thomas Dellenbusch
ASIN: B01DM4EVFK


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