Donnerstag, 24. März 2016

Schreibratgeber helfen. Tun sie nicht! Oder doch? Okay, ich teste das.


An diesem Thema scheiden sich die Geister. Die einen sagen, mit einem guten Schreibratgeber kann jeder das kreative Schreiben lernen oder verbessern. Die anderen meinen: alles Humbug, braucht kein Mensch, schreib einfach. Ich will wissen, was dran ist – an der einen Behauptung genauso wie an der anderen. 


Ein Markt voller Schreibratgeber


Einfach schreiben ohne viel Nachdenken klappt bei mir nur mit Lyrik. Ob sich meine Romanidee besser umsetzen lässt, wenn ich mir fachlichen Rat anlese, werde ich jetzt testen. Es gibt eine Menge Schreibratgeber auf dem Markt, da kann man schnell mal den Überblick verlieren. Gute Tipps habe ich im Internet gefunden. 


Doch letztendlich kann nur jeder Autor für sich selbst entscheiden, welcher Schreibratgeber wirklich hilfreich ist. Mich fuchst das Thema im Moment so sehr, dass ich eine Reihe daraus machen will. Ich lese verschiedene Ratgeber und rezensiere sie, um für mich den oder die zu finden, die mir persönlich helfen.

Was braucht ein guter Schreibratgeber?


Da das eine Menge Lesestoff wird, werde ich mich das ganze Jahr über damit beschäftigen – und zwischendurch natürlich auch andere Bücher lesen und vor allem: schreiben. Folgende Kriterien sind für mich in Bezug auf Schreibratgeber wichtig:

  • Inhalt, Aufbau, Struktur
  • Umfang
  • Lesbarkeit
  • Verhältnis von Theorie und Praxis
  • Umsetzbarkeit

Alles in allem steht die große Frage im Raum: Wie hilfreich ist der Ratgeber letztendlich?


Typische Autorenprobleme


Natürlich kommt mir das Thema „Schreibratgeber“ nicht einfach so aus lauter Langeweile in den Sinn. Aktuell kämpfe ich mit womöglich typischen Problemen: mangelnde Zeit oder schlechtes Zeitmanagement, zu viel Ablenkung, zu wenig Energie, Schreibblockaden. 

Zudem brauche ich wirklich ein wenig mehr Wissen darüber, wie man Figuren entwickelt, eine Welt baut oder die Zeit festlegt, in der die Geschichte spielt. Auch klassisch: Wie strukturiere ich die vielen Ideen, die in meinem Kopf herum schwirren und vor allen, wie arbeite ich diese nacheinander ab?


Damit geht es los ...


Gründe gibt es also genügend, sich dem Thema zu widmen. Und ich werde nun damit loslegen. In meinem Bücherregal finden sich bereits einzelne Exemplare, die ich jetzt intensiv lesen und testen möchte:

  • Sol Stein „Über das Schreiben“
  • Mara Laue „Von der Idee zum fertigen Text“
  • Stephan Waldscheidt „Autors kleiner Helfer“
  • Christian Schärf „Spannend schreiben“


Das werden nicht die einzigen Bücher bleiben. Ich suche noch nach etwas speziell für die Genre Fantasy und Science Fiction. Aber auch andere allgemeine Ratgeber sind mir willkommen.



Also: Ist etwas dran, dass Schreibratgeber helfen, Schreibblockaden zu lösen, in den Schreibfluss zu kommen, das Schreiben zu verbessern (oder zu lernen). Eine interessante Frage, die ich zu beantworten versuche.


Hast Du Vorschläge, Ideen für weitere Schreibratgeber? Dann hinterlasse mir einen Kommentar. 


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