Donnerstag, 17. Dezember 2015

24 erste Sätze - No. 17


„Alles begann an einem kalten Dienstag im Januar, morgens um halb zwei, als Martin Turner, Straßenkünstler und nach eigenen Worten Gigolo in Ausbildung, vor der Säulenvorhalle von St. Paul's am Covent Garden über eine Leiche stolperte.“ Ben Aaronovitch "Die Flüsse von London"



Erster Satz: 

Es ist ein langer Satz. Ein Satz mit vielen Kommas. Aber ein wirkungsvoller Satz, denn Martin Turner stolpert über eine Leiche.

Zum Buch/Autor allgemein: 

Ben Aaronovitch ist mir in der Buchhandlung aufgefallen. Die Cover seiner Bücher sind ein echter Hingucker. Ich habe mich dann für „Die Flüsse von London“ entschieden und war mit der Geschichte ganz zufrieden. Umgehauen hat sie mich nicht, dafür waren mir einige Stellen ein wenig zu verworren. Aber insgesamt war es eine spannende und lustige Lektüre, für Zwischendurch genau das Richtige.

Protagonist ist Peter Grant, ein Londoner Police Constable mit magischer Begabung. Polizeiinspektor Thomas Nightingale, letzter Zauberer Englands, nimmt den jungen Constable unter seine Fittiche. Zusammen versuchen sie einen Mord in Covent Garden aufzuklären. Die Beweise verdichten sich und alles scheint darauf hinzuweisen, dass ein Schauspieler, der vor 200 Jahren an dieser Stelle starb, in den Mordfall verwickelt ist.

Das Buch ist eine Mischung aus Krimi und skurriler Fantasy, zeitweise lustig, dann wieder verwirrend. Für mich war es eine gute Lektüre für zwischendurch, doch ganz gepackt hat mich das Buch nicht.

ISBN: 978-3-423-21341-7
dtv
Übersetzer: Karlheinz Dürr


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