Sonntag, 29. November 2015

Der etwas andere Fragebogen von booknerds.de - Teil 5

Geschafft! Ich habe alle Fragen abgearbeitet. Der Fragebogen von booknerds.de hat mich nun mehrere Tage beschäftigt. Ich hatte vorwiegend Spaß, habe aber auch viel nachgedacht. Insgesamt fand ich es eine inspirierende Aktion. Danke nochmal an die Macher von booknerds.de!

Und hier die Antworten auf den letzten Teil:


Runde 5 – ein paar Sätze zum Vervollständigen:


Amazon ist …


ein Onlinehandel, der vieles richtig und vieles falsch macht.

In meinem Wohnort …


besser gesagt, in der Region, in der ich wohne, ist es ein bisschen wie im Urlaub. Nur das Meer fehlt.


Ein Autor schreibt Bücher, weil …


… er muss.
… nicht anders kann.
… Spaß daran hat.
… Geld damit verdient.
… etwas da lassen will.
… es einfach sein Ding ist.

Marcel Reich-Ranicki fand ich …


interessant und uninteressant zugleich. Interessant als Persönlichkeit, die sich die Freiheit nahm, zu sagen, was er dachte. Uninteressant, weil ich das hochtrabende Fabulieren über Literatur eher mühsam als hilfreich empfinde.

Hysterisierung und Pathetisierung in der Literatur …


gibt es das tatsächlich? Es ist wahrscheinlich nicht anders, als in Musik, Film und Kunst. Manche brauchen das, ich brauche das nicht.

Was ich im Literatur-/Film-/Serienbusiness niemals verstehen werde, ist …


… das Lesen und Filme/Serien gucken manchmal echt teuer sein kann. Da ich selbst Autorin bin, verstehe ich, dass man mit seinen Werken Geld verdienen möchte – und die Hauptberuflichen sogar müssen. Dennoch finde ich es schade, dass es noch nicht genug Konzepte gibt, wie man Werke auch Menschen verfügbar machen kann, die nicht so viel Geld hinlegen können, und dabei dennoch eine vernünftige Vergütung der Autoren und Filmemacher hinkriegt. Vielleicht bin ich da auch nicht up to date, aber ich empfinde es so.


Wenn ich die Bibliographie eines bestimmten Autoren/einer bestimmten Autorin einfach auslöschen könnte, dann die von …, weil …


von keinem, weil jeder seine Daseinsberechtigung hat. Und zum Glück leben wir in einer Zeit, in der sich jeder ausprobieren kann – gerade in der Buchbranche.

Vielleicht zielt die Frage ja darauf ab, welchen Autor man nicht gut findet. Dennoch würde ich diese Veröffentlichungen nicht auslöschen, Geschmäcker sind ja verschieden. Letztendlich sind Geschichten – ob geschrieben oder verfilmt – Unterhaltung, also für mich. Was ich nicht mag, ignoriere ich. Ich würde aber niemals sagen, das, was mich nicht interessiert, muss weg.

Ich würde unheimlich gern eine Literatur-Diskussionsrunde mit folgenden Personen sehen:


Nein. Nein. Nein. Ich mag keine Diskussionsrunden über Literatur, vor allem nicht, wenn die betreffenden Autoren nicht selbst dabei sind. Generell wird mir in heutigen Diskussionsrunden zu viel geredet und dabei zu wenig gesagt.

Wie kann man eigentlich nur solch ein Kultursnob sein wie …


ich? :-) Keine Ahnung? Ab wann ist man ein Kultursnob?

Ich fände es großartig, wenn … auf meinem Blog einen Gastbeitrag schreiben würde ...


Hier muss ich mir erst einmal Gedanken darüber machen, welche Themen ich gern als Gastbeitrag auf meinem Blog hätte. Auf Twitter folge ich einigen Literaturmenschen, von denen ich gern etwas bei mir lesen würde. Sobald ich hier mit mir selbst mal weiter bin, werde ich da gezielt fragen. Favoriten gibt es aber noch nicht.

Ich würde … gern mal fragen, ob … / Ich würde … gern mal sagen, dass …


Niemanden nichts über diesen Weg. Wenn ich etwas fragen oder sagen möchte, dann mache ich das direkt, persönlich. Und heute kann man sogar wunderbar Menschen erreichen, die man noch nicht persönlich kennt oder vielleicht auch nie persönlich kennenlernen wird.

Booktuber …


… geben mir hin und wieder bereichernde Einblicke in ihre Bücherregale, in denen ich mir gern Anregungen/Ideen für neuen Lesestoff hole.

Dieser Fragebogen …


… war eine echte Herausforderung und hat enorm viel Spaß gemacht. Ich habe einige Tage gebraucht, um durch alle Fragen durchzukommen und habe mich somit längere Zeit mit mir und meinem Blog beschäftigt. Insofern war der Fragebogen auch sehr hilfreich, da er einen Anstoß zur Selbstreflexion und zum Nachdenken gegeben hat, etwas, das für mich gerade gut passte.


update:

Der Fragebogen besteht aus insgesamt 5 Teilen - hier könnt ihr weiter lesen:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

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