Dienstag, 19. Mai 2015

Schatzkiste: J. R. R. Tolkien „Die Abtenteuer des Tom Bombadil“

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J. R. R. Tolkien war mir lange Zeit überhaupt nicht bekannt. Welch Frevel! Bis mich eines Tages eine Freundin mit in die letzte Vorstellung der „Gefährten“, dem ersten Teil der „Herr der Ringe“-Trilogie, nahm. Ich war sofort infiziert. Mittelerde. Was für eine Welt! Einmal Elb, Ork, Zwerg oder Halbling sein. 

Der Film setzte etwas bei mir in Bewegung. Ich ließ mir die Bücher schenken – KLETT-COTTA, im Schuber, mit den Anhängen natürlich. Eine ganze Woche vergrub ich mich in Tolkiens Welt. Dann fieberte ich den beiden folgenden Kino-Teilen entgegen. Peter Jacksons Interpretation des großartigen Werkes fand ich fantastisch, auch wenn er an manchen Stellen mit seiner künstlerischen Freiheit sehr stark von der Vorlage abwich.

Doch eine Figur hat mir dennoch gefehlt, weil sie dem Fantasy-Epos einfach noch das gewisse Etwas gab: Tom Bombadil. Der tauchte in keinem der Filme auf, auch in den Extended Editions nicht. Schade. Wahrscheinlich kaufte ich mir deshalb das Buch „Die Abenteuer des Tom Bombadil“ von Tolkien.

Auszug aus dem Klappentext:


Tolkien ist auf ein paar flüchtig hingekritzelte Notizen und Anmerkungen aufmerksam geworden, die sich beim genaueren Hinsehen als Gedichte erwiesen. Sie sind unterschiedlich im Ton – von den langzeiligen Tom-Bombadil-Balladen bis zu den frechen kurzzeiligen Nonsens-Gedichten – und stammen aus unterschiedlichen Epochen.“


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