Samstag, 20. Dezember 2014

Rezension: Tanja Bern "Distant Shore"

KopfKino Verlag/Tanja Bern
Unter dem Titel „Distant Shore“ hat die Gelsenkirchener Autorin Tanja Bern eine Novelle veröffentlicht, die zu Herzen geht. Es ist eine eindrucksvolle Geschichte zweier Menschen, die in einem sagenumwobenen Land aufeinander treffen.

Die Story beginnt mit einem Schicksalsschlag. Ben wollte nur schnell für sie einen Kaffee aus der Cafeteria holen. Als er endlich mit dem heißen Getränk zu ihrem Krankenzimmer zurückkehrt, ist sie ihren letzten Weg bereits gegangen. Für Ben bricht eine Welt zusammen, als seine Zwillingsschwester Kristin den Kampf gegen den Krebs verliert. Doch Kristin hinterließ ihrem Bruder eine letztes Geschenk: Sie hat für ihn einen Urlaub in ihrem geliebten Irland gebucht.

Ben, der lieber im Süden am Strand liegt, tritt die Reise an, um den Wunsch seiner Schwester zu erfüllen. Kaum auf der Insel angekommen, entfaltet das Land seine Wirkung. Der junge Mann ist überrascht, wie vertraut ihm Land und Leute sind, obwohl er noch nie zuvor in Irland war. Und dann ist da plötzlich Hanna. Eine junge Frau, die etwas Geheimnisvolles umgibt. Langsam nähern sich beide an, doch Hanna macht immer wieder einen Rückzieher.


„Distant Shore“ ist eine mitreißende Romanze und genau der richtige Lesestoff, um in hektischen Zeiten einfach mal innezuhalten. Tanja Berns Schreibstil gibt einem das Gefühl, live dabei zu sein und entfacht eine Sehnsucht, die Geheimnisse Irlands zu entdecken. Dass sich die Autorin selbst zu diesem Land hingezogen fühlt, spürt man in jeder Zeile.


update: Cover aktualisiert.