Donnerstag, 24. April 2014

Kurzrezension: Yrsa Sigurdardóttir "Geisterfjord"

Es ist gruselig, Nerven aufreibend spannend, mystisch und einfach nur gruselig. Der Island-Thriller "Geisterfjord" von Yrsa Sigurdardóttir ist ein Roman ganz nach meinem Geschmack - ein Buch, das mich richtig gefesselt hat.


Zunächst erlebt man zwei Geschichten, die zur selben Zeit stattfinden. Katrín, Garðar und Líf wollen in einem menschenleeren Dorf im Nordwesten Islands ein Sommerhaus renovieren. Nicht nur, dass es saukalt und verschneit ist da draußen, es scheint zudem zu spuken. Ein seltsamer Junge sucht die jungen Leute heim. Einige Kilometer entfernt versucht Kommissarin Dagný zusammen mit Psychiater Freyr einen merkwürdigen Selbstmord einer alten Frau aufzuklären. Bei ihren Ermittlungen stochern sie irgendwann in der Vergangenheit herum und entdecken Unfassbares.

Kapitel für Kapitel wird man zwischen beiden Geschichten hin und her gerissen. Clever setzte die Autorin Cliffhanger um Cliffhanger, um ihre Leser durch die Geschichten zu treiben. Und spätestens im letzten Drittel, in dem beide Geschichten sich mehr und mehr verweben und sich langsam der Auflösung entgegen arbeiteten, war ich so gefangen, dass ich das Buch nicht mehr weg legen konnte. 

Mein Fazit: Absolut lesenswert!

Bewertung:




update: Jetzt auch mit Bild.