Sonntag, 24. März 2013

Rezension: Anna Rybinski "Tod auf der Schatzalp"

Als "book to go" hat die Schweizer Autorin Anna Rybinski ihre Kurzgeschichte "Tod auf der Schatzalp" im Aurora Buchverlag Berlin veröffentlicht. Ein praktisches Format für unterwegs - klein und handlich. Und eine überaus spannende Geschichte, die begeistert.


"In den tiefverschneiten Schweizer Bergen wird der berühmte Literaturprofessor Dr. Julius Steger ermordet aufgefunden." Und Oberwachtmeister Casutt aus Chur soll es richten. Mit malerischen Worten zeichnet die Autorin gleich zu Beginn den Schauplatz - das Kopfkino beginnt. Das Mordopfer, ein Berliner Literatur-Professor, Träger mehrerer Kulturpreise, Ehrendoktor der Princeton University und Thomas-Mann-Fachmann wird ausgerechnet auf seinem geliebten Zauberberg tot gefunden. Für Casutt und seinen Partner Jonas Decurtins ein besonderer Fall, der die Ermittler sogar bis Berlin führt.

Rybinski baute ihre Geschichte geschickt auf. Schritt für Schritt serviert sie einen neuen Verdächtigen auf dem Tablett, aus der Familie, aus dem Arbeitsumfeld - weit reichen die Verbindungen zu dem berühmten Toten und selbst für den gewieften Oberwachtmeister ist der Fall eine harte Nuss. Kaum der Lösung des Rätsels nahe, muss er immer wieder neue Wege einschlagen, um die Wahrheit herauszufinden. Die Autorin hat einige falsche Fährten parat, was den Krimi wirklich lesenswert macht.

"Tod auf der Schatzalp" ist eine spannende und amüsante Geschichte, die den Leser bis zum Schluss fesselt.

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